Hochzeit in der Wüste

Michael Tanner | 8 November 2015
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Von meditativer Stimmung in der Sandwüste, einer Hochzeit und einem Wiedersehen

Auf vulkanaschen-schwarzem Asphalt fahren wir von Puerto el Rosario Richtung Norden.

Etwa 20 km vor Corralejo halten wir am Rande einer Sandwüste an.

Schon wenige hundert Meter neben der Strasse ist es vollständig still und ruhig.

Das Licht bei tief stehender Sonne eignet sich bestens fürs Fotografieren.

Letzte Woche gab es hier heftige Regenfälle. Einzelne Pflanzensamen nutzen die Gelegenheit und lassen zarte Sprosse wachsen.

Daniel nutzt die meditative Stimmung der früh-abendlichen Sand-Landschaft.

Das Lachen einer Hochzeitsgesellschaft beim Fotoshooting bringt fröhliche Lebendigkeit in die Dünen. Sie springen den Abhang einen Düne hinunter. Ob sie mit einem Paparazzi gerechnet hatten?

Jemand hat ein Herz in den Sand gemalt. Das erinnert mich an meine Liebsten.

Die Sonne verabschiedet den Tag mit einem spektakulären Untergang.

Ein guter Freund hat Daniel angerufen. Zwei junge Deutsche, mit Fahrrädern, seien mit einem Segelschiff angekommen und übernachteten bei ihm als Couchsurfing-Gäste. Das können nur Svenja und Kaj sein. Wir verabreden uns zum Nachtessen. In einem venezolanischen Restaurant am Hafen feiern wir das unvorhergesehene Wiedersehen mit feinsten Empanadas und einem süssen Fruchtsaft.

Zum Abschied lassen wir ein Bild von uns knipsen. Svenja und Kaj werden noch ein paar Wochen auf der Insel bleiben. Ihre Eltern haben geplant, sie zu Weihnachten zu besuchen. Im Januar werden sie Richtung Südamerika weiter reisen. Ob sie wohl auch nach Mexiko kommen werden? Ich würde mich sehr freuen, sie wieder zu sehen und wir verabschieden uns mit einem freundschaftlichen “Abrazo”.


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